Istrien Climbing

23.05.2018 08:16

"Ab nach Istrien - die Perle des Mittelmeers!"
 

Mittlerweile sind wir schon bekannt dafür, dass wir ein paar Tage vor den Feiertagen nicht genau sagen können, wo unser nächstes Urlaubsdomizil sein wird, deshalb antworten wir auf diese Frage: „Dort wo die Sonne scheint!“ Wieso auch fix buchen und dann bei Regen im Quartier sitzen? Eigentlich hätten wir gerne wiedermal das schöne Xeis besucht, aber mit 3h Anmarsch und Klettertouren bis zu 1000m ist die Wettervorhersage mit Gewitter am Nachmittag einfach zu unsicher. Also ab nach Istrien - die Perle des Mittelmeers bzw. dort wo die Sonne scheint!

Nach 5h Autofahrt waren wir in der Nähe von Osp, sind dort aber im benachbarten Crni Kal Gebiet ein paar Touren geklettet. Slowenien hat scheinbar neben vielen Tropfsteinhöhlen auch mächtig viele Klettergebiete. Nach dem Klettern besuchten wir Izola zum Schwimmen und Rovinj um ein bisschen die Altstadt zu genießen. Das Wetter war angenehm warm mit blauem Himmel. In Rovinj werden gerade einige Nobelhotels gebaut und ich glaube die High- Society von Venedig, wird sich bald eher in Istrien niederlassen.

Am Abend fuhren wir noch Richtung Pula, wo wir am nächsten Abend in Vincuran klettern gingen. Ein phänomenaler aufgelassener Marmor-Steinbruch, welcher mit seinen geometrischen Formen ein einziger Hingucker ist. Toll natürlich wenn man in diesen Platten auch irgendetwas klettern kann, den die Touren sind sehr schwer. Die Locals haben einige Touren mit Bohrlöchern versehen, die als Griffe dienen sollen. Zu erwähnen wär noch der A-Sektor, dem ich den Namen Cobra-Wall gegeben habe, da er mich so an Tonsai erinnert. 4-5 Routen (6b bis 6c) in wunderschön überhängenden Fels, gut gesichert und mit echt super Griffen. 

Nach einer Nacht in Rabac, mit selbstgemachten Candle-Light-Dinner in einer wunderschönen Strandbucht, ging es nach Brsec. Das Gebiet war im Führer sehr schlecht beschrieben. Die Felsen von Sektor A und D fallen direkt ins Meer hinab und sind nur von oben zu sichern. Beim Sektor C ist der Zustieg komplett verwachsen. Fazit des Tages, entweder man seilt sich sehr langwierig in die Touren hinein und sichert von oben, oder man packt die Taucherbrille aus, denn das Wasser dort ist glasklar.

Den letzten Abend verbrachten wir in Buzet in der wunderschönen Altstadt bei einem Aperol. Buzet ist ein neues Klettergebiet, mit einem Potential für mehrere Tage. Leider hatten wir am nächsten Tag ein Regenwetter, weshalb wir nicht mehr klettern könnten. Obwohl ich jetzt das dritte mal in Istrien war, gibt es noch immer soviele Gebiete, die ich nicht kenne. Also wir kommen wieder.

 

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